individualpädagogische auslandsmaßnahmen

Büro Individualpäd. Auslandsmaßnahme
Büro Individualpäd. Auslandsmaßnahme

press to zoom
Im Winter
Im Winter

press to zoom
Außenansicht
Außenansicht

press to zoom
Büro Individualpäd. Auslandsmaßnahme
Büro Individualpäd. Auslandsmaßnahme

press to zoom
1/7

In der Nähe der sibirischen Metropole Omsk (ca. 1000 Kilometer östlich des Ural) befindet sich das Gebiet Azovo. Diese Region ist geprägt von der Tradition einer langen Besiedlung durch deutschstämmige Familien. Der Geschäftsführer der Einrichtung stammt selbst aus diesem Gebiet, wodurch nicht nur die Infrastruktur, sondern auch viele der dort lebenden Menschen bekannt sind.
 

 

Gerüst von Verbindlichkeiten und Orientierungsmarken
Es besteht eine enge Kooperation mit den russischen Behörden, insbesondere dem Schulamt, das die Koordination übernimmt. Die TRENT gGmbH arbeitet mit verschiedenen Familien zusammen. Für die Jugendlichen wird eine individuell passende Familie aus diesem Kreis ausgewählt. Die Anforderungen an die Familien richten sich nach den individuellen Gegebenheiten des jeweiligen Jugendlichen und sind demzufolge auch entsprechend unterschiedlich.

Die Jugendlichen leben in normalen Familien, in denen zumindest ein Elternteil eine pädagogische Ausbildung hat, ein ganz normales Leben, einen ganz normalen Alltag. Das geordnete Miteinander im dörflichen und familiären Leben und die Anforderungen des Schulbesuches geben ein Gerüst von Verbindlichkeiten und Orientierungsmarken, in dem die Jugendlichen Verlässlichkeit und Wertschätzung erfahren.

 

Die „Wolja“ wurde von Jugendlichen der Auslandsmaßnahme restauriert und wird nun vom Haus Fehnlücht genutzt und gewartet.

 

Alltag klar strukturiert und organisiert

Der Alltag der Jugendlichen ist klar strukturiert und organisiert: erst der Schulbesuch, danach die Arbeit in Haushalt, die bei uns nicht üblich ist, wie Schneeschaufeln, Instandsetzungsarbeiten am Haus, Pflege eines Gemüsegartens und vieles mehr. An die Schule angegliedert findet die Freizeitgestaltung, wie Sport und kreatives Arbeiten, statt.

Zielgruppe sind vornehmlich Jugendliche, die derzeit keine Chancen mehr in der Herkunftssituation und den einschlägig bekannten Umfeldern haben und für die eine solche Maßnahme häufig der „letzte Rettungsanker“ ist.



Ziele
Ziele sind die (Wieder-)Entdeckung existenzieller Ressourcen und die Förderung der Gesamtentwicklung des jungen Menschen, einhergehend mit der Stärkung des Selbstwertgefühls. Der Jugendliche soll nach einem angemessenen Zeitraum wieder in Deutschland leben können, ohne in schädigende Verhaltensweisen zurückzufallen. Eine solche erlebnisorientierte Gestaltung von Lern- und Erfahrungsprozessen kommt den grundlegenden Bedürfnissen von Erlebnissen, mit denen sie zurechtkommen müssen, nach.

  • Das Erlernen der russischen Sprache stellt die Herausforderung für den späteren Verlauf des Aufenthaltes vor Ort dar.

  • Ein enger Bezugsrahmen und damit einhergehende Konflikte sowie ein gemeinsames Erleben oder Wiederentdecken von eigenen Fähigkeiten stärken das Selbstwertgefühl.

  • Das veränderte Umfeld hat zur Folge, dass der Jugendliche sein eigenes Wertesystem hinterfragt und dieses weiter beziehungsweise neu entwickeln kann.

Sergej Krämer Intensivgruppe timmel + Au

sergej krämer

Leitung

info_icon.png

Individualpädagogische Auslandsmaßnahme Azovo/Omsk

Ringstraße 26

26721 Emden

Tel.: 0 49 21 / 58 72 19 und 0 49 45 / 95 98 14

Fax: 0 49 21 / 4 50 92 29

E-Mail: azovo@trent-jugendhilfe.de